WortMosaik, Heft 4

Das vierte Heft der Zeitschrift „WortMosaik“ ist da! In dieser Ausgabe von „WortMosaik“ erwarten Sie Essays, Lyrik, Kurzprosa, Romanauszüge, Photographien … deutscher und internationaler Autoren und Künstler.
Unser Cover mit der Abbildung von Paul Klees „Ad Parnassum“ kündigt das Kunstthema des Heftes an – Tabubruch und Neuinterpretation –, in dessen Rahmen wir ein Essay über Ursus Wehrli (B. Alt) veröffentlichen, der u.a. Paul Klees Farbtafel auseinandernahm und in einem neuen Bild die Quadrate nach Farben sortiert aufreihte. WM 4_Cover, HP
Wir denken, dass der Beitrag über Luftwurzelliteratur, die so vielseitig wie ihre Autoren ist – „ein buntes Mosaik von Identitäten, Kulturen, Geschichten, Gedanken in verschiedensten Formen“ (Tonja de Almeida Madeira Clemente, Dunja Rühl) – einen schönen und würdigen Einstieg in die Literaturwelt unseres „WortMosaiks“ bietet. Die Autorinnen stellen das Programm des Sujet-Verlags ausführlich vor und unterstreichen seinen „Beitrag zu einem transkulturellen Austausch, der auf komplexen und subtilen Ebenen wirken kann, welche die literarische Sprache zu schaffen vermag“.
In dieser Ausgabe der Zeitschrift „WortMosaik“ stellt Gabriele Frings, Redakteurin der Literaturzeitschrift „Dichtungsring“ und preisgekrönte Autorin (u.a. Dorstener Lyrikpreis 2013), ihre Lyrik vor. Der vielseitige junge Autor, Sebastian Polmans (Kranichsteiner Literaturförderpreis 2013), dessen Roman „Junge“ (2011) im Suhrkamp-Verlag erschienen ist, wird in diesem Heft mit fünf Gedichten vertreten. Drei Gedichte der serbischen Lyrikerin Ljljana Vukić, die von Sophia Weiss ins Deutsche übertragen wurden, schließen den Lyrikzirkel der neusten Ausgabe unserer Zeitschrift.
Die junge Literaturübersetzerin, Tamara Golubovic, wagt Ihren ersten Schritt als Autorin mit der Kurzgeschichte „Der Pianist“ in diesem Heft des „WortMosaiks“. Sie befindet sich in guter Gesellschaft mit der Autorin und Herausgeberin Hedi Schulitz, die sich unserem Leser mit dem Kurzgeschichte „Agatha“ vorstellt.
Der Grundton von Sofie Koffas Roman „Störung der Totenruhe“ (Oldenburger Kinder- und Jugendliteraturpreis), dessen Auszug in diesem Heft zu lesen ist, wirkt düster und harmonisiert mit der Atmosphäre und der politischen und gesellschaftlichen Kritik, welche auch die Graffitikünstler dieser Ausgabe des „WortMosaiks“ äußern…
Wir halten uns nicht an Genre-, Orts-, Stil-, Themen-, Kultur-, oder irgendeine andere Art von Grenzen. Das Potential der gegenwärtigen Literatur und Kunst, die wir Ihnen präsentieren, soll ein Genuss sein, aber auch die Einladung zur Überschreitung von Grenzen, die unsere Gedanken einschränken.

Die Redaktion

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